Ich war mit Männern zusammen, die Psychotherapeuten, Heiler oder spirituell erwacht (im Sinn von Nondualität) waren und mit solchen, die sich nicht für Bewusstsein interessierten.
Wenn wir selbst begleiten, heilen oder lehren heißt das nicht, dass wir frei von Verletzungen, Mustern oder Themen sind. Ich kenne keinen, der ganz frei davon wäre. Meine Partner und ich waren es nicht.
Ich habe Ehen, monogame und offene Beziehungsformen erlebt. Auch On-Off und Freundschaft plus. Mit Innigkeit und Drama, Glück und Verzweiflung, Offenheit und Abgrenzung.
Ein paar meiner größten Wunden, aber auch Anteile meiner umfassendsten Heilwerdung erlebte ich durch Beziehungen.
Beziehungen waren für mich auch eine Möglichkeit, zu wachsen. Ich habe in ihnen geforscht und gelernt. Doch ich habe mir schwierige Herausforderungen auch dann als Wachtumspotential schöngeredet, wo kein wirkliches Wachstum möglich war.
Manche Verbindungen waren lang. Manche waren kurz und hinterließen dennoch tiefere Spuren.
Die erste Ehe endete, weil keine gemeinsame Entwicklung mehr möglich war, nachdem die Spiritualität und Bewusstseinserweiterungen unerwartet über mich kamen (mein damaliger Mann kam damit nicht klar und wollte mich so haben, wie ich vorher war). Die zweite Ehe scheiterte als Gründen, die zu persönlich sind, um sie öffentlich mitzuteilen. Nach der Scheidung hatten er und ich eine Freundschaft plus miteinander, weil wir uns nicht ganz loslassen wollten.
Meistens, im Grunde fast immer, war ich es, die Beziehungen beendete. Auch wenn es schwer war.
Ich wollte nicht nur Liebe, sondern echte Begegnung. Nicht nur Sicherheit, sondern wirklich gesehen werden. Ganz.
Männer sagten, sie hätten sich bei mir mehr zu Hause gefühlt als je zuvor. Aber ich wollte kein Ideal sein, auch wenn es mir eine Weile als Frau schmeichelte, bevor es mich nervte.
Ich wollte nicht in Schubladen gesteckt werden, auch nicht in verheißungsvolle.
Sondern erkannt werden mit allem, was ich bin. Auch mit meinen Unzulänglichkeiten. Und mich in einer Beziehung genauso angekommen fühlen.
Und das ohne häufigen Stress oder grundlegende Dinge, die nicht passten.
Ich habe gezögert und mich voll eingelassen, habe gekämpft und mich entzogen. Ich habe verletzt und wurde verletzt. Es gab Zeiten, in denen ich überangepasst bis zur Selbstverleugnung und klar bis zur Härte war. Ich habe Bedürftigkeit erlebt, sowohl bei mir als auch bei Männern.
Einer verpassten Chance mit einem Mann trauerte ich hinterher. Angesichts seiner besonderen Position in meinem Leben hatte ich Angst, mich wirklich zu öffnen, trotz gegenseitiger Anziehung. Wir kamen nicht zusammen.
Einen anderen Mann konnte ich nicht loslassen, obwohl er mich nicht wirklich wollte und grundsätzlich keine Verbindlichkeit. Ich kämpfte, aber auch eine zweite Beziehungsrunde beendete er.
Dann kam eine Zeit, in der ich konsequent Stopp sagte und weiter meine Muster und Prägungen transformierte. Ich wollte wirklich nur noch mit einem Mann sein, mit dem wirklich alles passt, auf allen Ebenen. Und dann kam er 2021: Mein Partner Jörg. 2025 haben wir geheiratet.
Er ist selbst Heiler. Wir sind auch noch durch Prozesse gegangen und haben uns aneinander gerieben. Auch weil das Leben uns vor andere Herausforderungen gestellt hat, die sich auf unsere Beziehung ausgewirkt haben. Doch wir haben immer wieder in Liebe, Tiefe und Offenheit zueinander gefunden. Unsere Partnerschaft ist mittlerweile ideal für uns.